STFF E1 zu Gast: Juliana Neuhuber

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00:00:07: Herzlich willkommen bei der ersten Folge vom Science & Technology Film Festival Podcast.

00:00:13: Und ich freue mich sehr, dass wir heute unseren ersten Gast eingeladen haben.

00:00:18: Juliana Neuhober vielen Dank, dass du gekommen bist!

00:00:21: Du bist nämlich mit deinem Projekt Art of Me wirklich sehr stark vertreten beim Festival.

00:00:28: Du bist Regisseurin, Drehbuchachterin, Filmemacherin, Storytellerin und für mich eine Visionärin auch und ich komme dann später weiter dazu warum ich das so finde.

00:00:39: Erzähl mal wie du eigentlich zu diesem Projekt Art of Me gekommen bist?

00:00:44: Wie ist dein Werdegang gewesen?

00:00:47: Danke für die Einladung hier im Studio!

00:00:49: Ich bin extremst happy dass ich mit meinem Team Teil vom sein ist ein Technologiefilmfestival bin.

00:00:56: Wir werden am sechzehnten Oktober unser Projekt präsentieren und dann später in Krakow, also in Wien und in Karkow und sind mittendrin den Prototypen fertig zu basteln.

00:01:11: Wir sind so diesem Projekt gekommen über den Christian Stiegler mit dem ich eigentlich ein anderes Projekt vorhatte.

00:01:17: Aber das Spannende daran ist, dass wir das statische Medium-Film hernehmen wollen und ihn wieder diesen Live-Charakter dazu geben wollen.

00:01:28: Den wir aufgrund von dem, was wir KI und andere Technologien jetzt gerade benutzen um dauernd Content zu kreieren eigentlich der Film per se nicht mehr diesen Wert hat.

00:01:43: Und ich möchte aber, dass das datische Film Wert hat Weil darin liegt die Geschichte des Storytellings, dort steckt drinnen die ganze Know-how und Kunstfertigkeit von FilmemacherInnen.

00:01:57: Aber dem Wunsch auch nachkommen was Interaktives dazuzugeben?

00:02:04: Das hat aber ein bisschen gedauert bis du dich so weit entwickelt hast.

00:02:07: ja weil eigentlich hast du mit sag ich mal, normalen Filmen begonnen.

00:02:12: Also schon sehr...

00:02:13: immer

00:02:14: sehr technisch erfinden.

00:02:15: Ich habe schon sehr futuristisch für damalige Zeit, also du hast im Jahr zwei Tausendzehn, glaube ich, deine Filmproduktionsfirma gegründet und also ich habe mit deinen Kurzfilmen und teilweise deinem Film der auch schon mehrfach ausgezeichnet worden ist angeschaut und ich habe mir gedacht unglaublich wie wie Zukunft eigentlich weisen du schon gedacht hast und gefilmt hast.

00:02:41: Zum Beispiel die selbstfahrenden Autos, also die ganzen Visionen für die futuristische Visionen, die da innen erhalten sind – das hat mich wirklich beeindruckt!

00:02:52: Und dann irgendwann mal bist du dazu gekommen einen Datenvisualisierungunternehmen zu gründen?

00:02:58: Das ist für mich Man könnte sagen passt nicht zusammen.

00:03:02: Eine Künstlerin, eine Filmemacherin die sich so technisch erfüllen ist und die sich für die Technik interessiert aber du hast auch technische Physik studiert.

00:03:10: Stimmt das?

00:03:11: Ein bisschen!

00:03:16: Wir haben zum Filmemachen begonnen da waren wir zwölf es war immer eine große Leidenschaft und auf der anderen Seite habe ich mich durchgehend für Physik, Astrophysik und schwarze Löcher und Relativitätstheorie und so weiter interessiert.

00:03:36: Erzähl noch ein bisschen wie du aufgewachsen bist, weil das finde ich sehr spannend!

00:03:39: Das ist vielleicht auch der Grund warum du so bist wie du bist?

00:03:45: Ja... Ich bin auf einer über tausend Jahre alten Burg aufgewachsen, weil meine Eltern dort gearbeitet haben und später in einem alten Herrenhaus.

00:03:59: Diese Kombination aus alten Gemäuern, Menschen die drin leben, man hat dauernd mit Daten und Fakten, mit Geschichte aber auch mit diesen Lebensbedingungen diese Häuser mit sich bringen zu tun und das prägt... sehr, also diese Interaktion mit etwas und mir war es immer wichtig.

00:04:26: Mit den Menschen die in diesen Räumen oder auch mit meinen Freunden gemeinsam etwas zu entwickeln und zu machen und immer mit diesem nicht für sondern mit und aus dem sind unsere ersten Filmproduktionen entstanden wo ich im Endeffekt schon damals.

00:04:46: Wir haben mit zwanzig Kindern zusammengeholt und wir haben auf der Burg gedreht.

00:04:54: Und wir haben Pferde gehabt, das haben wir uns aber alles selber organisiert.

00:05:01: Mit siebzehn war ich dann schon beim RegionalTV.

00:05:04: Mit neunzehnt bin ich physisch studieren gegangen, aber es hätte Mathematik sein sollen.

00:05:12: Aber Physik war nicht ganz meins.

00:05:14: Es war super spannend!

00:05:16: Und bietet bis heute so die Basis und das Interesse für Weltraum, für Mintwächer.

00:05:23: Genau!

00:05:23: Du hast dich auch für Nachhaltigkeit im All sehr eingesetzt?

00:05:27: Also ich habe das erste Mal in meinem Leben über Kessler-Syndrom nachgelesen.

00:05:32: Ich hab sogar googlen müssen.

00:05:33: jetzt kenne ich mich aus.

00:05:35: Das ist auch wirklich sehr ungewöhnlich.

00:05:38: Da arbeitet man gerade an einer Dokumentation.

00:05:40: Wirklich?

00:05:40: Okay, dann möchte ich mir anschauen!

00:05:43: Jetzt bin ich schon im Bilder was das betrifft.

00:05:45: und dann irgendwann einmal kam eben diese Corebreaker Labs dass ihr gegründet habt.

00:05:50: Genau die sind ganz neu.

00:05:52: also wir... das gibt eigentlich erst seit einem Jahr ist unser Zusammenschluss aus Technikerinnen und Künstlerinnen die ...

00:06:06: Sovisionäre Künstler mit IT-Techniken.

00:06:10: Genau, also die Kollegen von der IT kommen aus dem Cyber Security Bereich und sprechen in den gleichen Sprachen oder?

00:06:17: Wir bemühen uns!

00:06:23: Im Team ist auch zum Beispiel für dieses Projekt jetzt auch der Felix Knochen, der visuell Artist ist bei Projekten, wenn was anders dabei war und bei Matrix-Video etc.

00:06:38: Und der bringt natürlich gerade auch für unser KI Projekt einen komplett neuen Blickwinkel mit rein, kennt sich mit den neuesten Technologien einfach aus und bietet da auch inhaltlich und philosophisch für mir ein großen Inhaltlichen gegen Polen.

00:06:54: Ja, das ist total spannend vor allem weil man wie ich schon erwähnt habe nicht immer die gleiche Sprache spricht und auch da braucht man wirklich von beiden Seiten sehr viel Verständnis und sehr viel Feingefühl.

00:07:07: Weil jeder so ein bisschen in seiner eigenen Welt lebt und dann ersetzt auch KI sehr intensiv oder lässt es reinfließen.

00:07:19: also des Projekts hat eben dieses spannende Momentum, dass wir nehmen einen statisch gefilmten Film und bauen über live generierte Prompts die sich aus Daten, die aus dem Publikum kommen oder live jetzt passieren wie Wetterdaten, wie die Headline von einer Tageszeitung.

00:07:43: Die fließen in den Prompt ein und generieren dann ein Teil des Films rauszufinden, wie muss man prompten das sich erteilt dass sie die Geschichte weiterzieht und trotzdem dieses live moment mit drinnen ist.

00:08:00: Dass man auch erkennt, dass es jetzt einen live moment hat.

00:08:03: ja und die frage ist wo fängt dieser real life an?

00:08:07: Und wo hört's auf?

00:08:08: oder kann man das überhaupt so...

00:08:11: Es wird spannend weil wir für ein zu sehenden natürlich eine durchgehende geschichte erzählen wollen.

00:08:21: Wir sind da jetzt gerade am Testen.

00:08:23: Also wie kann sich die KI da etwas ausdenken, das dazu passt und trotzdem jedes Mal was Neues reinbringt?

00:08:33: Dieser Live-Moment ist ja das Spannende dass du auch als Filmemacherin dann nicht weißt was passieren wird.

00:08:39: Das fühlt sie extrem komisch an weil als Filmemacherin bist du natürlich drauf getrillt jede Sekunde deines Films unter Kontrolle zu haben und vor allem nachher in der Postproduktion.

00:08:54: Und hier auch ein Teil loszulassen, also wieder wie im Theater einen Stück weit siches Regie zurückzunehmen und das zuzulassend, dass der Film auch entstehen darf vor dir.

00:09:10: Also kann ich als Schauspieler eigentlich?

00:09:12: Der eigenen Willen hat den du gehen lassen musst.

00:09:15: Den ich gehen lassen muss!

00:09:19: Dabei nutzen wir die KI eben auch als weltweites kollektives Gedächtnis.

00:09:25: Also KI sind mit Daten, die wir alle produziert haben trainiert worden.

00:09:30: Dementsprechend können sie auch nur wiedergeben was wir alle da rein gestopft haben an Daten.

00:09:38: und das finde ich spannend weil in unserem Film wird es ums Träumen und ums Erinnern gehen und auch die KI erinnert ja nur Dinge die wir erlebt haben.

00:09:50: Oder zumindest, die KI selber kann es nicht aber sie kombiniert alles was an Daten da ist zueinander und macht dann das Bild dass sie glaubt oder berechnet was es sein können?

00:10:04: Ja

00:10:04: wenn wir zum Beispiel ein Soralisten denken ja die auch quasi Träume gemalt haben Wir wussten auch nicht haben Sie das wirklich geträumt?

00:10:12: oder

00:10:13: wo kommt das her?

00:10:14: Das heißt das kann man ja auch nicht selbst nachvollziehen, ein Raum ist es kommt aus dem Unterbewusstsein und KI könnte man auch so ein bisschen als Tool um das Unterbewusste herauszuholen.

00:10:26: Es ist auf jeden Fall das unterbewusster unserer gesamten Tibilisation und davon muss man wieder sagen, dass ist auch warum wir mit eben Technologieethik auch immer denken mit welchen Daten wurden trainiert, sind es vor allem westliche Daten.

00:10:44: Wie wird der globale Süden mit abgebildet?

00:10:48: Wie können wir das auch in den Prompts mit bedenken dass wir nicht nur auf die klassischen Bilder kommen sondern auch was anderes mit einbinden.

00:10:58: also das ist auch wenn wir mit den Daten arbeiten spannend das reinzubringen.

00:11:05: da sagen wir am schauen wie können wir es mit abbilden?

00:11:08: damit?

00:11:09: weil eben die KI beierst ist und im Endeffekt wir können natürlich gegensteuern, indem wir hoffen unsere Prompts neutraler zu formulieren.

00:11:21: Es wird jetzt der Oton KI als Bedrohung für künstlerische Kreativität sehen.

00:11:25: sehr laut wie siehst du das oder siehst Du das einfach als kreativen Tool?

00:11:30: Als einen Menschen kann man nicht ersetzen.

00:11:37: Ich habe das Gefühl, wir haben da gerade zwei Strömungen.

00:11:41: Im Profisektor wird ganz... Also ist es ein Tool mit dem du viele Dinge leichter machen kannst?

00:11:50: Es wird die Ware, die einfach so quasi rausproduziert wird, das wird die KI machen.

00:11:56: aber wir sind am Ende immer begrenzt auf die Ressourcen.

00:12:01: Wir werden jetzt mit KI angefixt.

00:12:03: Jeder kann schnell sein InstaReal auf fetten und ein Leopard hinter sich entstehen lassen, aber das ist eine Gimmick.

00:12:13: Das wird sie wieder... Das hat keinen großen künstlerischen Mehrwert.

00:12:18: Ja,

00:12:18: das wird wahrscheinlich die Zukunft...

00:12:21: Das wird wieder verschwinden.

00:12:22: ja weil es ist auch mal lustig das gemacht zu haben, aber KI als Tool ist ein Handwerkszeug.

00:12:30: Und man sagt auch, es gibt gerade im Standardware eine neue Studie drinnen, dass

00:12:39: gerade

00:12:41: echte innovative... Kreativität nur, also jetzt nicht von der KI kommt.

00:12:45: Ja und vielleicht das Unbefeckte auch ein bisschen?

00:12:48: Und was es halt

00:12:49: macht ist – und das war dasselbe beim Übergang zwischen den großen Kinokameras zu den kleinen Fotokamera's die dann Video aufzeichnen konnten bzw mit die Handykameras.

00:13:00: plötzlich kann jeder halt Filme machen oder Videos machen und Fotos und schnellen Clip irgendwo.

00:13:09: Ja, das war am Anfang eine Bedrohung für die große Industrie.

00:13:13: Und jetzt haben sie wieder alle daran gewöhnt und jetzt ist es heute ein neues Tool!

00:13:18: Die Grafikerinnen werden jetzt ersetzt zum Teil weil halt jeder jetzt sein Logo mit KI machen kann.

00:13:26: aber richtig coole Ideen kriegst du auch wieder nur wenn Du mit jemandem zusammenarbeitest der gewisses Gespür dafür hat.

00:13:34: Richtig!

00:13:35: Die werden auch wieder KI benutzen zum Teil die werden es gezielt benutzen.

00:13:40: Und das, was für mich einfach dahintersteckt und das ist auch das, dass wir in unserem Projekt mit bedenken sind – Wir setzen derzeit KI ein aber sehr spärlich!

00:13:51: Also wir planen sehr viel vor weil wir wissen welchen Ressourcenverbrauch im Hintergrund mitläuft.

00:13:58: Jede KI-Prompt den wir machen ist zwei Tropfen Wasser dieser Erde, die kaputt gehen.

00:14:04: Das muss man wirklich betonen.

00:14:08: Wenn so eine Grafikkarte läuft, verbraucht Strom.

00:14:12: Strom heißt da gehen Ressourcen dieser Erde drauf.

00:14:16: Dementsprechend ja es ist eine Technologie wie spannend und cool und neu ist und mit der muss man sich auseinandersetzen.

00:14:24: aber ich möchte im Hinterkopf immer mittracken wie viel verbrauche ich gerade verschwenden, sondern wendern will es zu was einsetzen die sie wirklich interessant findet.

00:14:37: Und das Projekt finde ich gerade sehr spannend weil es eben dieses wieder eine Möglichkeit bietet Menschen in einen Kinofilm einzubinden und wird sich zeigen wie man das im Im Oktober werden wir es herteilen.

00:14:53: Wir werden

00:14:54: sehen, was ich immer auch bedenke ist bei so einem Projekt wo wirklich Technologie und Kunst zusammen ist also ich komme von der Kunstgeschichte und das ist immer ein großes Thema gewesen die Menschen diese Hemmschwelle zu nehmen einfach ... ins Museum oder zu einer Ausstellung zu gehen, weil sie glauben... Sie müssen da jetzt was dazusagen.

00:15:15: Sie müssen es verstehen!

00:15:16: Sie verstehen das vielleicht nicht.

00:15:17: und dann kommen noch die Technik dazu.

00:15:19: wo?

00:15:20: also ich muss ganz ehrlich sagen bei deinem Portfolio habe ich auch kurz schlucken müssen, weil ich mir gedacht habe hoffentlich verstehe ich was du meinst?

00:15:27: Ich hab's verstanden aber es ist schon sehr spezifisch.

00:15:31: Also man muss sich darauf einlassen und man muss sagen okay egal jetzt auch wenn ich nicht alles verstehe Ich schaue es mir trotzdem an.

00:15:40: Und das finde ich auch sehr gut, dass man einfach mit diversen Tricks arbeitet damit die Leute sich... Einfach, dass sich dieses Technologische auch ein bisschen damit anfreunden.

00:15:58: Weil die Gefahr ist schon, dass sie sagen okay, das ist mir zu viel fremdwörter, zu viel abstrakt... Heißt du da nicht etwas Angst, dass es abgeschreckt?

00:16:13: Ja, also Technologie hat immer so diesen... Also es ist sehr lustig, weil man sehr oft hört eine Technologie das ist soweit aber jeder benutzt die ganze Zeit.

00:16:26: Was ich spannend gefunden habe bei zum Beispiel wie Auto war, wie das gemeinsam also mit Monochromis entwickelt worden sind und wir haben begonnen um das zu entwickeln im Frühling.

00:16:42: Das heißt, in dem Jahr Footage aus dem Projekt wird für Art of Me benutzt.

00:16:49: Das habe ich in Cannes das erste Mal von diesen KI Aspekten gehört über einen Vortrag von Microsoft, die über Gesichtserkennung und Regulierungen geredet haben.

00:17:04: Ich hab mir gedacht wow spannend da möchte ich was machen!

00:17:08: Und wir haben dann mit diesem... Also dieses Projekt hat Human und ist jetzt ArtofMe geworden.

00:17:15: Kurz darauf kommt der Johannessen sagt, hey ich habe da auch so ein KI-Thema.

00:17:20: Und dann haben wir eigentlich sehr schnell das Drehbuch entwickelt und im Herbst gedreht weil unser Musical über Tycho Brahe den Astronomen aus Schweden und über seine Schwester Und Johannes Keppler, nichts geworden ist und plötzlich alle Zeit hatten drei Wochen.

00:17:44: Wir haben dann auch das richtige Auto gefunden, das Autospielt.

00:17:50: Das Spannende war, während wir das Drehbuch geschrieben haben sind so viele Themen aufgekommen.

00:17:59: Damals haben noch alle gesagt, die sind interessiert durchnehmen, KI kennt keiner selbstfahrende Autos, die hat dieses Tesla irgendwo... Und alle Themen, die wir quasi drinnen haben sind heute im Mainstream angekommen.

00:18:16: Richtig!

00:18:16: Wir haben

00:18:17: eigentlich dann relativ lange gewartet.

00:18:19: also wir haben über Corona dann das Drehbuch den Schnitt fertig gemacht und die gesamte Postproduktion.

00:18:30: da war die Premiere.

00:18:33: Plötzlich sind die Leute im Kino gesessen und haben gelacht, und haben gewusst worum es geht.

00:18:38: Und ich glaube wenn wir den Film... ...zweifelsen, zwanzig prämiert hätten so diese zwei Jahre nach Drehschluss.

00:18:47: Ich glaube, die meisten hätten ihm nicht verstanden.

00:18:49: Ja das

00:18:50: glaube ich auch!

00:18:50: Also ich habe mir ihn angeschaut...ich hab selten so lachen müssen.

00:18:53: also vor allem die Hacker haben mich angetan.

00:18:57: und was ich bei dir gelernt habe es gibt eine Hacker-Convention und da muss ich mir jetzt sehr bemühen dass sich das richtig ausspreche d.h.

00:19:05: Hackfu.

00:19:06: Die Hackfu ja?

00:19:09: Okay wusste ich auch nicht.

00:19:13: Die kommt von Englern drüber und wurde in Österreich einmal durchgeführt von meinen Kollegen.

00:19:21: Und aus dem Bereich haben wir uns dann auch gefunden, um miteinander zu arbeiten, weil ich für die eine Rahmenhandlung um ihre Hackerconvention geschrieben habe.

00:19:31: Das war auch ein KI-Thema!

00:19:33: Und wir haben da ne alte KI aus den... aus den Siebzigern befreit.

00:19:38: Ja, aber es war super spannend weil wir da wirklich drei Tage in Zwentendorf im alten AKW unterwegs waren und dort geschlafen haben und daneben hat diese Cyber Security Challenges gelöst.

00:19:53: Also du machst auch so wirklich auch Kunst für Masse sag ich jetzt mal.

00:20:00: das klingt wirklich sehr vielleicht nicht

00:20:05: Na doch, aber schon

00:20:06: so dieses Kunstvermittlung.

00:20:10: Thema ist für dich auch ein Thema das heißt du machst auch Escape Rooms und Games und also so dass man eben diese KI-Thematik und ja Technologiethematik ein bisschen greifbar und ein bisschen verdaulicher macht?

00:20:27: Ich glaube es nicht nur um Technologie geht sondern ich... Bei mir zieht sich, glaube ich durch Wissen vermitteln und Technologie ist halt ein Teil von den Mindthemen.

00:20:39: Aber auch Geschichte... Also uns auch, meine Co-Autorin mit der sehr viel schreibt die Ines Häufler, mit uns ist es immer wichtig alle Daten, die vorkommen sollen gut recherchiert sein weil du geschichte die Ihnen sagt, wie ein Schuhlöffel benutzen kannst um Wissen weiterzugeben.

00:21:02: Und das ist auch... Also ihr habt dann auch zum Beispiel einen Vortrag in der UNO gehalten mit der INES über Storytelling und Space.

00:21:12: also wie kann man über das Kessler-Syndrom reden ohne gleich Panik zu verursachen?

00:21:18: Danke!

00:21:22: Geschichten erzählen ist ein guter Mechanismus, um Daten und Fakten weiterzugeben.

00:21:30: Jetzt gerade arbeite ich im Bundesforschungszentrum für Wald wo es um Planeten und Diversität auf der Erde geht und dass wir uns um unseren Planeten kümmern müssen weil es gibt keinen zweiten Planeten.

00:21:41: there is no planet beat

00:21:43: mit

00:21:44: Schulklassen und auch wieder dieses.

00:21:48: du nimmst eine Geschichte greifbar zu machen, beziehungsweise den Jugendlichen zu sagen du musst das jetzt wissen damit die Geschichte weitergeht und also finde ein Grund warum es gerade notwendig ist dir dieses Wissen anzueignen.

00:22:05: Ja vor allem in der Zeit wo man alles gehören kann.

00:22:08: Das zusätzlich ja und das ist ja nicht schlecht Google hat ja in der Hinsicht einen guten Algorithmus hintergehabt, die er tatsächlich an Webseiten durchsucht hat.

00:22:17: Die KI würde jetzt zusammenfassen und zum Teil einfach was erfinden.

00:22:24: Dieses Post-Faktische wo wir jetzt gerade sind.

00:22:27: jedes Mal musst du überprüfen ist das jetzt korrekt oder nicht?

00:22:30: Das ist eben auch der Anspruch an unsere Geschichten oder an unsere Projekte Dinge korrekt

00:22:37: sind.

00:22:37: Ja, und das ist super schon ein Schlusssatz!

00:22:39: Ich freue mich wahnsinnig auf dein Projekt beim Science & Technology Film Festival also vom vierzehnten bis sechzehnten in Oktober in Wien und von vierzehnem bis vierundzwanzigsten Oktober.

00:22:52: wie nun Krakau Art of me.

00:22:55: Juliana Neuhuber vielen Dank dass du da warst.

00:22:57: das war super spannend und bis bald

00:23:00: Danke fürs Interview.

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